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Fit mit Sport – Tischball und vieles mehr

Samstag, 05. Mai 2012, 11 bis 16 Uhr, Halle 26, Stand 2615, im Rahmen von „Wenn die Augen schwächer werden, sind wir mit Rat und Tat Ihr Partner“ auf dem Mannheimer Maimarkt 2012, 28.04. – 08.05.2012

Pressetext "Fit mit Sport" als Word-Datei herunterladen

Presseinformation
Badischer Blinden- und Sehbehindertenverein V.m.K.
Augartenstr. 55, 68165 Mannheim
Tel.: 0621 / 402031, Fax: 0621 / 402304
E-Mail: info@bbsvvmk.de

04. April 2012

Auch wenn die Augen schwächer werden, braucht man auf viele Sportarten nicht zu verzichten: Bergsteigen, Radfahren, Fußball, Laufen und vieles mehr ist für blinde und sehbehinderte Menschen heute genauso erfahr- und ausübbar wie für Sehende. Nicht zuletzt zählt Deutschland bei den Paralympics regelmäßig zu den erfolgreichsten Nationen.

Wir wollen am 05. Mai mit einer – zumindest in Deutschland – ganz jungen Sportart aufwarten: Tischball oder im Angelsächsischen Showdown ist Tischtennis für Blinde. Es lässt sich schnell und leicht erlernen. Tischball kann sowohl als Leistungssport als auch als Freizeitsport betrieben werden. Wie bei Tischtennis werden Bewegung, Fitness und Konzentration gefordert. Tischball ist in Deutschland eine ganz junge Sportart und wird bisher überwiegend im Großraum Berlin gespielt. Beide Spieler stehen sich ähnlich wie bei Tischtennis an der kurzen Seite einer ca. 1,2 m x 3,6 m großen Platte gegenüber. Die Platte ist von einer Bande umgeben und hat in der Mitte anstelle eines Netzes 20 cm über der Platte eine Trennwand. Gespielt wird mit einem rechteckigen Holzschläger und einem gut hörbaren Ball von 6 cm Durchmesser. Der Ball darf die Platte nicht verlassen. Der Schläger dient zum Aufhalten des ankommenden Balles und zum kraftvollen Zurückspielen. Ziel ist es, ihn in das Tor in der Mitte der gegnerischen kurzen Seite zu bringen. In vielen EU-Ländern gibt es bereits aktiven nationalen und internationalen Turnierbetrieb. Besuchen Sie uns am Stand und spielen unter der Augenbinde eine Partie mit.

Etwas verbreiteter ist Blindenfußball: Er wird bereits in über 20 Ländern gespielt. Unter dem Motto "Mit Fußball in die Mitte der Gesellschaft" geht der deutsche Behindertensport neue Wege. Zusammen mit der DFB-Stiftung Sepp Herberger werden Spieltage auf zentralen öffentlichen Plätzen mitten in den Städten ausgetragen. Die Spielserie zählt im Jahr 2012 zu den 365 ausgezeichneten Orten von „Deutschland – Land der Ideen“. Nach 2011 in Mannheim findet dieses Jahr am 16. Juni in Heidelberg (Universitätsplatz) ein Spieltag statt. Am 5. Mai 2012 berichten Ihnen an unserem Stand aktive Blindenfußballer über ihre faszinierende Facette des Fußballs. Für die Sepp-Herberger-Stiftung wird deren stv. Geschäftsführer Tobias Wrzesinski erläutern, warum die Serie den Weg in die Mitte der Gesellschaft geht.

Wenn die Augen schwächer werden, muss man heute auf sportliche Aktivitäten nicht verzichten. Das gilt sowohl für Spitzen- als auch für Breitensport. Nicht zuletzt sind deutsche blinde und sehbehinderte Sportler regelmäßig bei den Paralympics unter den Siegern. Auch im Radfahren müssen sich blinde und sehbehinderte Sportler nicht verstecken. Gutes Beispiel hierfür ist Ralf Arnold - sehbehinderter Radsportler und Triathlet, der auf zahlreiche sportliche Erfolge zurückblicken kann und sich momentan auf die Qualifikation zu den Paralympics in London vorbereitet. Er wird uns vormittags zusammen mit seinem Piloten am Stand besuchen. Den herausragenden Leistungen sehgeschädigter Spitzensportler steht ein breites Feld an sportlichen Freizeitaktivitäten gegenüber. Machen Sie sich an unserem Stand selbst ein Bild von den vielfältigen Möglichkeiten.

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