Suche

Designauswahl

Designauswahl

Access-Keypad

Alt+0
Startseite.
Alt+3
Vorherige Seite.
Alt+6
Sitemap.
Alt+7
Suchfunktion.
Alt+8
Direkt zum Inhalt.
Alt+9
Kontaktseite.
.

Fit und mobil – unterwegs mit dem ÖPNV: Öffentlicher Personennahverkehr für Alle, mit RNV

Donnerstag, 03. Mai 2012, 13 bis 17 Uhr, Halle 26, Stand 2615, im Rahmen von „Wenn die Augen schwächer werden, sind wir mit Rat und Tat Ihr Partner!“ auf dem Mannheimer Maimarkt 2012, 28.04. – 08.05.2012

Pressetext "Fit und mobil" als Word-Datei herunterladen

Presseinformation
Badischer Blinden- und Sehbehindertenverein V.m.K.
Augartenstr. 55, 68165 Mannheim
Tel.: 0621 / 402031, Fax: 0621 / 402304
E-Mail: info@bbsvvmk.de

04. April 2012

Sowohl mit der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) als auch mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) konnten wir in den vergangenen Jahren vermehrt Barrieren im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Metropolregion Rhein-Neckar abbauen. Das ist umso bedeutsamer, da der VRN ein Gebiet mit rund drei Millionen Einwohnern und einer Ausdehnung von über 10.000 Quadratkilometern über die drei Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen abdeckt. 53 Verkehrsunternehmen sorgen für einen reibungslosen öffentlichen Nahverkehr, das größte ist der Verbundpartner RNV in und um Heidelberg, Weinheim, Mannheim und Ludwigshafen bis Bad Dürkheim. Der Schienenpersonennahverkehr, insbesondere die S-Bahn Rhein-Neckar bildet in der Region für den Öffentlichen Personennahverkehr das Rückgrat. Das Rhein-Neckar-Dreieck erschließen 7 S-Bahn-Linien auf einem Netz von über 350 Kilometern.

Umso mehr geht es uns um die gleichberechtigte Teilhabe am ÖPNV für Alle und um die Vereinheitlichung von Standards für blinde und sehbehinderte Menschen. In den letzten Jahren haben wir mit RNV und VRN sowie der Deutschen Bahn kooperationsbereite Partner gefunden; u.a. konnten wir Standards für Haltestellen mit Blindenleitsystemen, kontrastreichen Innenausstattungen von Zügen und Haltestellen entwickeln. Linien- und Haltestellenverzeichnisse in Braille- und Großschrift wurden gemeinsam entwickelt. Nur gemeinsam kann die gleichberechtigte Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen in öffentlichen Verkehrsräumen verbessert werden. Dies bedeutet auch ständige Weiterentwicklung. Mit unseren Partnern suchen wir kontinuierlich Verbesserungsmöglichkeiten. In einem Pilotprojekt mit der RNV arbeiten wir momentan daran, die neuen optischen, zeitgenauen Fahrgastinformationen an Straßenbahnhaltestellen künftig auch blinden und sehbehinderten Menschen zu erschließen. Ab diesem Sommer werden wir eine zusätzliche akustische Informationsausgabe an einer Musterhaltestelle testen. Auch bei der Erstellung der Pflichtenhefte für neue Fahrtkartenautomaten sind wir beteiligt, um sicherzustellen, dass die Schriften in den Displays blendfrei und groß genug für sehbehinderte Menschen sind.

Zusammen mit unseren Partnern in der Metropolregion zeigen wir an unserem Stand, welche Lösungen wir erarbeitet haben und welchen praktischen Nutzen dies für die Mobilität nicht nur blinder und sehbehinderter Menschen sondern aller Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel hat. Experten stehen zum Gespräch bereit, um gemeinsam die Vorteile barrierefreier öffentlicher Verkehrsräume aufzuzeigen, denn alles was blinden und sehbehinderten Menschen hilft, nützt letztendlich auch allen anderen Teilnehmern des öffentlichen Personennahverkehrs.

.