Suche

Designauswahl

Designauswahl

Access-Keypad

Alt+0
Startseite.
Alt+3
Vorherige Seite.
Alt+6
Sitemap.
Alt+7
Suchfunktion.
Alt+8
Direkt zum Inhalt.
Alt+9
Kontaktseite.
.

Lesespaß für Groß und Klein

Lesungen in Blindenschrift - Sonntag, 03. Mai 2009, 9:30 bis 12:30 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Stand F10, 6010, bei Sonderschau DIALOG IM DUNKELN ®- Eine Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren auf dem Mannheimer Maimarkt 2009, 25.04. - 05.05.2009 

Wie kam es zu dieser epochalen Erfindung? Nach Erblindung in früher Jugend, Förderung durch die Eltern und Absolvieren einer Dorfschule erhält er die Chance zum Besuch der Königlichen Blindenschule in Paris. Dort wird der Hochbegabte bald auch als Lehrer eingesetzt. Mit den damals unzulänglichen ertastbaren Schriften unzufrieden arbeitet er so lange an einem zugleich einfachen und anspruchsvollen System. 1824 stellt er die nur aus sechs mit den Fingern ertastbaren Punkten noch heute gültige Blindenschrift vor. 1829 folgt sein erstes Lehrbuch. Den weltweiten Siegeszug seiner Schrift sollte Louis Braille nicht mehr erleben. Er starb am 6. Januar 1852 an Tuberkulose. Auf dem Sterbebett wurde er noch mit dem Kreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet. Aber erst 1854 wurde seine Schrift offiziell als Blindenschrift in Frankreich anerkannt. Von da an startete der weltweite Siegeszug der Blindenschrift. Heute wird sie in mehr als 200 Sprachen verwendet. Zuletzt kam tibetisch zu Anfang dieses Jahrtausends dazu.
Flink gleiten die Finger über das Papier eines dicken Buches. Mit dem Auge sind lediglich eine große Zahl von erhabenen Punkten zu sehen. Am Sonntag, 3. Mai 2009, ab 9:30 Uhr lesen blinde Menschen alle halbe Stunde bei unserer Sonderschau "DIALOG im Dunkeln" Heiteres, Besinnliches und Kurioses vor. Unser Angebot reicht vom jüngsten Werk von Joan Rowling "Die Märchen von Beadle dem Barden" über Isabel Allende "Die Geschichte der Eva Luna" bis zu Kurt Tucholsky, der erläutert, wie die Löcher in den Käse kommen. Zugleich geben wir unseren sehenden Zuhörern einen Einblick in die Blinden- oder Brailleschrift. Anlass unserer Lesereihe ist ein Halt der deutschlandweiten "Tour de Braille" in Mannheim. Die "Tour de Braille" würdigt das Lebenswerk von Louis Braille, dem Erfinder der Blindenschrift, dessen 200. Geburtstag sich 2009 jährt.
 
Louis Braille hat mit seiner Erfindung im 19. Jahrhundert den Grundstein für den Zugang blinder Menschen zu Bildung und Wissen eröffnet. Die blinde Diana z.B. sagt ganz offen: "Die Blindenschrift ist ein ganz wichtiger Bestandteil meines Lebens, ohne sie wäre ich ein Analphabet." Heute kommunizieren Millionen von blinden Menschen überall in der Welt mit der nach Braille benannten Methode.
Wie kam es zu dieser epochalen Erfindung? Nach Erblindung in früher Jugend, Förderung durch die Eltern und Absolvieren einer Dorfschule erhält er die Chance zum Besuch der Königlichen Blindenschule in Paris. Dort wird der Hochbegabte bald auch als Lehrer eingesetzt. Mit den damals unzulänglichen ertastbaren Schriften unzufrieden arbeitet er so lange an einem zugleich einfachen und anspruchsvollen System. 1824 stellt er die nur aus sechs mit den Fingern ertastbaren Punkten noch heute gültige Blindenschrift vor. 1829 folgt sein erstes Lehrbuch. Den weltweiten Siegeszug seiner Schrift sollte Louis Braille nicht mehr erleben. Er starb am 6. Januar 1852 an Tuberkulose. Auf dem Sterbebett wurde er noch mit dem Kreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet. Aber erst 1854 wurde seine Schrift offiziell als Blindenschrift in Frankreich anerkannt. Von da an startete der weltweite Siegeszug der Blindenschrift. Heute wird sie in mehr als 200 Sprachen verwendet. Zuletzt kam tibetisch zu Anfang dieses Jahrtausends dazu.
.