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Mobil im Verkehr mit VRN und RNV Dienstag, 30. April 2013, 13 bis 17 Uhr, Stand F10, 6010, bei Sonderschau DIALOG IM DUNKELN®

Presseinformation
Badischer Blinden- und Sehbehindertenverein V.m.K.
Augartenstr. 55, 68165 Mannheim
Tel.: 0621 / 402031, Fax: 0621 / 402304
E-Mail: info@bbsvvmk.de

18. April 2013

Mobil im Verkehr mit VRN und RNV
Dienstag, 30. April 2013, 13 bis 17 Uhr, Stand F10, 6010,
bei Sonderschau DIALOG IM DUNKELN® - Eine Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren auf dem Mannheimer Maimarkt, 27.04. – 07.05.2013

Sowohl mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) als auch mit der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) versucht der Badische Blinden- und Sehbehindertenverein (BBSV) gemeinsam bereits seit über einem Jahrzehnt erfolgreich Barrieren im öffentlichen Personennahverkehr abzubauen. Das ist um so wichtiger, da der Verkehrsverbund Rhein-Neckar mit einer Ausdehnung von mehr als 10.000 Quadratkilometern mit über drei Millionen Einwohnern ein relativ großes Gebiet über die drei Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen abdeckt. Der Hauptteil liegt zwar in Baden-Württemberg, aber die S-Bahn geht sogar darüber hinaus bis Homburg/Saar und kurz vor die bayerische Grenze.

Daher geht es dem BBSV um die Vereinheitlichung von Standards für blinde und sehbehin-derte Menschen. Hier sind sowohl RNV als auch VRN die richtigen Partner, um Standards bei Haltestellen mit Blindenleitsystemen, kontrastreichen Innenausstattungen von Zügen und Haltestellengestaltung, Linien- und Haltestellenverzeichnissen in Braille- und Großschrift sowie vieles mehr zu entwickeln. Nur so kann eine gleichberechtigte Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen in öffentlichen Verkehrsräumen entwickelt werden.

Auf dem Maimarkt wird in diesem Jahr die durch den VRN aktualisierte und erweiterte 3. Auflage des Linien- und Haltestellenverzeichnisses in Großschrift für sehbehinderte und in Brailleschrift für blinde Mitbürger vorgestellt und der Öffentlichkeit übergeben. Mit der RNV hat der BBSV verschiedene Musterhaltestellen für Straßenbahnhaltestellen entwickelt, die den Anforderungen der aktuellen DIN-Normen Rechnung tragen. Ebenso soll der Start-schuss für ein Pilotprojekt gegeben werden. Mit diesem soll die zusätzliche Sprachausgabe der optischen Fahrgastinformationen an den Haltestellen für blinde und sehbehinderte Menschen ermöglicht werden. Diese Projekte stellen weitere Schritte auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen in unsere Gesellschaft dar.

Mit den beiden Partnern RNV und VRN zeigt der BBSV an seinem Stand, welche Lösungen in und für die Metropolregion erarbeitet wurden und welchen praktischen Nutzen dies für die Mobilität blinder und sehbehinderter Menschen hat. Experten stehen zum Gespräch bereit, um gemeinsam die Vorteile barrierefreier öffentlicher Verkehrsräume aufzuzeigen, denn alles, was blinden und sehbehinderten Menschen hilft, ist letztlich auch gut für alle anderen Teilnehmer des öffentlichen Personennahverkehrs.

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