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Möglichkeiten, echte von unechter Blindenware zu unterscheiden

Presseinformation Badischer Blinden- und Sehbehindertenverein V.m.K. Augartenstr. 55, 68165 Mannheim Tel.: 0621 / 402031, Fax: 0621 / 402304 E-Mail: info@bbsvvmk.de

19. Mai 2014

Blindenwaren sind Qualitätswaren und nachhaltige Produkte, die in staatlich anerkannten Blindenwerkstätten überwiegend manuell hergestellt und über unterschiedliche Vertriebsnetze angeboten werden. Die Erlöse kommen direkt den Werkstätten und den Blindenhandwerkern zugute. Leider gibt es immer wieder nicht autorisierte Vertreter und Händler, die angebliche Blindenwaren anbieten und verkaufen, betrügerische und eigennützige Ziele verfolgen und potenzielle Käufer verunsichern.

Blindenwaren sind Handarbeit Ob Bürsten, Besen, Staubwedel, Handtücher oder Körbe – Blindenwerkstätten schaffen und sichern für handwerklich begabte und qualifizierte blinde und sehbehinderte Menschen Arbeitsplätze. Mit dem Kauf dieser Produkte ersteht man nachhaltige, in der Regel langlebige Konsumgüter zu einem fairen Preis. Dieser ist allerdings höher als der vergleichbarer Produkte aus industrieller Massenproduktion. Durch den Kauf von Blindenwaren können Arbeitgeber und Unternehmen ihre Ausgleichsabgabe reduzieren und ein Zeichen der Solidarität setzen.

Kennzeichnung von Waren aus Blindenwerkstätten Im Unterschied zu unseriösen Waren sind bei echten Blindenprodukten das gesetzlich geschützte Blindenwarenvertriebszeichen aufgeklebt, eingenäht oder eingebrannt, das in stilisierter Form zwei nach der Sonne greifende Hände zeigt. Ausnahmen davon bilden nur gesetzlich zugelassene Zusatzwaren, die anerkannte Blindenbetriebe gleichzeitig mit Blindenwaren vertreiben dürfen.

Worauf ist beim Kauf zu achten? Produkte aus Blindenwerkstätten werden heute nur noch selten in eigenen Ladengeschäften angeboten. Überwiegend läuft der Vertrieb telefonisch über Handelsvertreter. Ein seriöser Handelsvertreter kommt selbstverständlich dem Wunsch nach Zusendung eines Katalogs nach, anhand dessen man ersehen kann, ob der Anbieter Mitglied im Bundesverband staatlich anerkannter Blindenwerkstätten e. V. ist. Dort erscheint das Blindenwarenvertriebszeichen als Gütesiegel. Klingelt ein Vertreter an der Haustür, sollte man um Vorlage des Blindenwarenvertriebsausweises bitten. Üblicherweise nimmt der Vertreter die Bestellung auf und die bestellte Ware wird dann zugeschickt. Alternativ kann man auch hier um die Zusendung eines Katalogs bitten, diesen später in Ruhe durchlesen und dann die Bestellung vornehmen. Darüber hinaus gibt es auch Vertriebsunternehmen, die von verschiedenen Blindenwerkstätten Waren verkaufen. In diesen Fällen sollte nachgefragt werden, von welcher Werkstatt die Blindenwaren gefertigt wurden. Wichtig: Für Haustür- und Telefonverträge gilt das Widerrufs-/Rücktrittsrecht.

Staatlich anerkannte Blindenwerkstätten sind auf der Internetseite www.bdsab.de aufgeführt. An Blindenwaren Interessierte können sich auch vom Bundesverband staatlich anerkannter Blindenwerkstätten e.V. (BsaB) die Liste mit den staatlich anerkannten, seriösen Blindenwerkstätten per Post oder E-Mail zuschicken lassen: Geschäftsstelle des BsaB, Herr Norbert Stolte, Tel.: 0451 / 400256331, E-Mail: norbert.stolte@vorwerker-diakonie.de

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