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ZOO – EISBÄR – HITZE

Am Freitag, 19. Juni 2026, bot die Bezirksgruppe Karlsruhe des BBSV eine Exkursion in den Karlsruher Zoo an. Eine 90-minütige Führung durch die Zoopädagogik war angemeldet. Das Interesse war groß, doch wegen der beginnenden Hitzeperiode sagten einige den Zoobesuch ab. Trotzdem trafen sich 16 erwartungsvolle Mitglieder der Bezirksgruppe am Eingang Süd und wurden dort von der Führerin Anna abgeholt. Unter schattigen Bäumen berichtete sie über die Geschichte des Zoologischen Stadtgartens, der 1865 durch eine Privatinitiative gegründet wurde, bevor er nach einigen Jahren in städtische Hand überging. 1945 wurden die Anlagen durch einen Bombenangriff zerstört und die noch lebenden 22 Tiere mussten nach Frankfurt ausgelagert werden. 1947 wurde der Aufbau in Angriff genommen und konnte 1949 neu eröffnet werden.

In den folgenden Jahren wurde der Zoo immer wieder erweitert durch verschiedene Landschafs- und Tierwelten, um eine artgerechte Tierhaltung zu ermöglichen.

Der Rundgang führte uns zu dem Eisbärgehege und zu den Wasserwelten der Seehunde, Seelöwen und Robben sowie an den Pinguinen vorbei.

Wir bewunderten Eisbär Mika und seine Mutter, die sowohl durch das dichte Fell als auch durch eine dicke Fettschicht auf der schwarzen Haut vor Kälte und Hitze geschützt sind. So ist ein Sonnenbad möglich, bevor sie in das Innere der kühlen Höhle zurückkehren oder im gekühlten Wasser Zuflucht suchen.

Führerin Anna holte aus ihrem großen Rucksack als Anschauungsmaterial ein Stück Eisbärfell sowie Krallen und Zähne heraus, die wir ertasten konnten.

Sie erklärte uns die unterschiedliche Fortbewegungsweise durch den Gebrauch der Vorder- und Hinter Flossen der Seehunde, Seelöwen und Robben und erwähnte die Kaiserpinguine sowie die Galapagos-Pinguine.

Danach gingen wir zur Savannenwelt verschiedener Kontinente und erführen viel über die größten Laubvögel, wie Emus, Strauße und Nandus.

Durch unsere Hände gingen viele Federn und unterschiedliche Vogeleier. Danach kamen wir bei den putzigen Erdmännchen vorbei, die in Kolonien leben und als Oberhaupt der Erdmännchen Familie ein Weibchen haben. Geschütz werden Sie durch ein einziges Erdmännchen, dass auf einen Erdhügel sitzt und bei Gefahr schrille Schreie ausstößt. Dort bekamen wir auch Skelette zu fühlen, die uns die Größe der Erdmännchen anschaulich zeigten.

Leider waren die 90 Minuten so schnell vorbei, dass wir nicht alles begehen konnten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Anna, die uns die Lebenswelt der Tiere sehr anschaulich gemacht hat.

Nach den vielen interessanten Eindrücken stärkten wir uns in einer naheliegenden Gaststätte mit Getränken, Essen und Eis und verbrachten noch eine angenehme Stunde im regen Austausch.